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Im Jahre 1957 verschlug es zwei junge Radsportler aus Chemnitz nach ihrer Flucht aus der damaligen DDR nach Werneck. Einer dieser beiden war der damals knapp zwanzigjährige Joachim Bäßler. Nach der sportlichen Karriere Bäßlers folgte die Gründung einer Familie und er war fest in Werneck etabliert. Als Sportler schloss er sich natürlich dem hiesigen Sportverein an, in dem jedoch Radsport zum damaligen Zeitpunkt noch kein Thema war.
Aber wer einmal diese Sportart betrieb, den lässt sie nicht mehr los und so war es zwangsläufig die Folge, dass Bäßler 1975 das erste Radrennen in Werneck organisierte. In Hilmar "Alt" Hirsch fand Bäßler einen treuen Helfer, mit dem er die für die Durchführung dieser Veranstaltungen erforderlichen Geldmittel zusammentrug.
Gleich das erste Radrennen in Werneck, das als Rundstreckenrennen in den Straßen Am Schloßpark, Gartenstraße und Balthasar- Neumann- Straße ausgetragen wurde, war ein Riesenerfolg. So trat neben Holländischen, Belgischen und Schweizer Rennfahrern auch die Deutsche Nationalmannschaft an, der damals u. A. der spätere Cross-Weltmeister Klaus-Peter Thaler angehörte. Aber auch andere große Namen wie Peter Weibel, der heutige U23-Bundestrainer, Dieter Flögel, Friedrich v. Löffelholz, um nur einige zu nennen, hatten gemeldet. Auch in den folgenden Jahren wurde international und national hervorragend besetzte Rennen veranstaltet.
Nach dem erfolgreichen Einstieg des TSV in die Rennszene stellte Joachim Bäßler in der Generalversammlung im März 1978 den Antrag auf Gründung der Radsportabteilung (Radwandergruppe). Die Versammlung stimmte dem einstimmig zu und wählte Joachim Bäßler zum Abteilungsleiter. Bis 1981 folgten Rennen, zu denen Bäßler aufgrund seiner guten Beziehungen wieder hochkarätige Sportler auch aus dem Ausland nach Werneck verpflichten konnte. 1982 wurde eine Etappe der Internationalen Ernst-Sachs-Tour in Werneck ausgefahren.
Ansonsten beschränkten sich die Aktivitäten der Abteilung mehr auf Touristikfahrten, von der Fahrt in die Pfalz oder nach Ruhpolding werden heute noch die schönsten Anekdoten erzählt. Als Juniorentrainer des Bayer. Radsportverbandes gelang es Bäßler in den Jahren 1992, 1994, 1995 und zuletzt 1998 Bundesligarennen für Junioren nach Werneck zu holen. Diese Rennen wurden als Straßenrennen ausgetragen und führten die Rennfahrer von Werneck aus bis in den Steigerwald.
Im Jahre 1993 wurde Joachim Bäßler auf seinen Wunsch hin von Toni Hornung als Abteilungsleiter abgelöst. Auf der Suche nach Ideen, wie man die Abteilung im Hinblick auf Radwandern neu beleben könnte, wurde Volksradfahren veranstaltet, jedoch mit mäßigem Erfolg. Um Kinder zum Radrennen zu animieren, wurde einmal wöchentlich ein Schülertraining angeboten, aus dem sich im Laufe der Jahre die Abteilung entwickelte, wie sie sich heute präsentiert. Nachdem die ersten Kinder ins Alter kamen, um mit dem Radsport zu beginnen, waren Joachim Bäßler und Toni Hornung der Meinung, nicht mehr die radsportbegeisterten Kinder wie vorher üblich an den Schweinfurter RV 1889 zu verweisen, sondern mit eigenen Fahrern ins Renngeschäft einzusteigen. Mit einem C-Amateur (Jean Bäßler), einem Juniorenfahrer (Roland Kleer) und zwei U11-Schülern (Marius Adler u. Maximilian Hornung) begann im Jahr 1998 das Abenteuer Rennsport.
Nach fünfjähriger Pause vom Radsport konnte Anfang Mai Jean Bäßler die Bayer. Meisterschaft der Amateure gewinnen, der erste Bayer. Meistertitel für den TSV Werneck. Das gute Abschneiden der Vier weckte das Interesse weiterer Sportler, am Ende des Jahres fuhren sieben Fahrer mit einer Lizenz.
Ein herber Schlag für die im Aufbau befindliche Sportgruppe war der plötzliche Tod von Joachim Bäßler, dessen Ruhe und Erfahrung überall fehlte. Aber irgendwie musste es weitergehen. Mit dem was Bäßler weitergegebenen hatte und mit dem in entsprechenden Trainerlehrgängen erlangten Wissen wurde die Saison 1998 erfolgreich beendet. Die beiden Fahrer Jean Bäßler und Roland Kleer verließen am Ende der Saison die Radsportabteilung des TSV, um sich bei höherklassigen Vereinen sportlich weiter entwickeln zu können.
Trotz dieser Abgänge wurden für 1999 beim Bund Deutscher Radfahrer schon 11 Lizenzen beantragt. Die Rennsaison 1999 verlief ebenfalls wieder sehr erfolgreich. Es gab viele Veranstaltungen, bei denen ein Wernecker Rennfahrer auf dem Treppchen stand. Im Mai veranstaltete der TSV ein Radrennen, das als "Joachim Bäßler-Gedächtnisrennen" dem Radsport-Initiator des TSV gewidmet wurde. Über 200 Rennfahrer in den verschiedensten Klassen traten zum Wettbewerb an. Beim Amateurrennen standen drei Fahrer auf dem Treppchen, die noch im letzten Jahr als Bayer. Spitzenjunioren von Joachim Bäßler betreut wurden. Höhepunkt des Rennjahres 1999 aber war sicherlich der Gewinn der Bayer. Meisterschaft durch Eva-Maria Vollmuth in Herrieden bei Ansbach, wo sie in ihrem ersten Wettkampfjahr der Konkurrenz keine Chance ließ.
Aber auch in den Fachzeitschriften oder bei den Rennen selbst war die "starke Wernecker Nachwuchstruppe" (Originalzitat der Zeitschrift "Radsport am Bodensee") des TSV mittlerweile zu einem Begriff geworden.
Dank der Unterstützung durch die Firma WM Meyer Fahrzeugbau AG konnten für die Fahrer erstmals einheitliche Trikots angeschafft werden, deren Design vom Wernecker Künstler Marco Schmidt entworfen wurden. Die Gruppe hinterlässt so bei den Trainingsfahrten oder bei den Rennen schon beeindruckendes Bild.
2000
Eva-Maria Vollmuth gelang es in Schrobenhausen in der Klasse U15 weiblich, ihren Bayer. Meistertitel erfolgreich verteidigen. Bei der erstmals ausgetragenen Bayer. Kriteriumsmeisterschaft in Herpersdorf konnte sie ihrer Sammlung sogar noch einen weiteren Titel hinzufügen. Bei dieser Meisterschaft kam erstmals auch Hanna Amend in der Klasse U11 weiblich zu Meisterehren. In den männlichen Klassen verfehlte Maximilian Hornung als Vierter in der Klasse U13 knapp einen Medaillenplatz.
Hubert Vollmuth, der 1998 mit seinen beiden Kindern zur Radsportabteilung stieß, und Margarete Hornung absolvierten in Oberhaching die Ausbildung zum Übungsleiter für Radsport. Damit standen der Nachwuchstruppe drei ausgebildete Kräfte zur Verfügung, die sich um die einzelnen Altersklassen kümmerten.
Auf dem Rundkurs im Siedlungsgebiet Binsen veranstaltete der TSV wieder ein Kriterium, das bei zahlreichen Fahrern aus dem gesamten süddeutschen Raum guten Anklang fand. Dass Erfolg auch seine Gegner hat, mussten die Abteilungsverantwortlichen jedoch auch schnell feststellen. So verließen nach etlichen Querelen zum Jahresende vier der Nachwuchsfahrer den Verein. Aber im Nachhinein betrachtet war das menschlich gesehen kein großer Verlust.
2001
Nach der intensiven Vorbereitung auf die Saison im Winter und einem erstmals durchgeführten einwöchigem Trainingslager in Italien gingen die neun Lizenzfahrer des TSV zwischen dem 10. Februar und dem 6. Oktober insgesamt 179 mal an den Start. Dabei konnten sie 27 Siege und 84 Platzierungen (2.-10. Platz) erringen.
Am Anfang der Saison glaubte keiner der Verantwortlichen der Radsportabteilung, dass wir die guten Ergebnisse der Vorsaison noch verbessern könnten. Am 1. Mai fand in München die Bayerische Meisterschaft auf der Straße statt. Hier konnte Cornelius Rettner seinen ersten Bayerischen Meistertitel erringen. Pech hier für Hanna Amend, da wegen fehlender Beteiligung weiterer Mädchen kein Bayerntitel vergeben wurde. Durch Unachtsamkeit verlor Maximilian Hornung bei diesem Rennen den sicheren dritten Platz.
Bei der Bayerischen Kriteriumsmeisterschaft, die der TSV am 20. Juli ausrichten durfte, konnten viele Wernecker live miterleben, wie Hanna Amend (U13 weiblich) und Cornelius Rettner (U11) den Titel eines Bayerischen Kriteriumsmeisters erringen konnten. Für einen Höhepunkt bei dieser Veranstaltung sorgte Michael Vollmuth in der Schülerklasse U 15. Beflügelt von den Anfeuerungen der zahlreichen Zuschauer fuhr Vollmuth das Rennen seines Lebens, konnte sich vom Feld absetzen und nach 25 schweren Runden alleine als Bayer. Meister das Ziel passieren.
Bei der Bayer. Bergmeisterschaft im September in Grafenau konnte Maximilian Hornung bei widrigsten Witterungsbedingungen die Bayer. Vizemeisterschaft in der Klasse U13 erringen.
Beim Unterfranken Cup des Bezirks Unterfranken Ost des Bayer. Radsportverbandes belegten die TSVler folgende Plätze:
Klasse U11 Hanna Amend Platz 1 und Cornelius Rettner Platz 2
Klasse U13 Maximilian Hornung Platz 1, Alexander Stumpf Platz 8 und Markus Schömig Platz 10
Klasse U15 Michael Vollmuth Platz 1 und Stefan Amend Platz 3
Klasse U17 Rene Schmitt Platz 5
Offensichtlich war die Arbeit unserer Abteilung einigen Leuten ein Dorn im Auge. Nur so ist zu erklären, dass der Abteilung in einem Leserbrief im Schweinfurter Tagblatt Jahr falsche Berichterstattung unterstellt wurde. Das hat die Radsportabteilung sicher nicht nötig. Wenn an einem Wochenende mal nicht von Erfolgen berichtet werden kann, kann man damit gut leben. Wenn die Sportler aber erfolgreich waren, so gehört das im Sinne sowohl der Sportler als auch des Vereins veröffentlicht. Besonders traurig ist die Tatsache, dass dieser Leserbrief von einem Mitglied des TSV veröffentlicht wurde, der sich in Schweinfurt um Radsport kümmert und dem sich eine Reihe ehemaliger Wernecker Rennfahrer angeschlossen haben. So pflegt man keine nachbarschaftlichen Beziehungen.
2002
Der Saison ging wieder eine intensiven Vorbereitung im Winter und ein einwöchiges Trainingslager in Cesenatico voraus. Die acht Lizenzfahrer des TSV gingen zwischen dem 9. März und dem 29. September insgesamt 208 mal an den Start. Dabei konnten sie 13 Siege und 93 Platzierungen (2.-10. Platz) erringen.
Nachdem alle Fahrer in eine neue Altersklasse aufrückten, konnte man nicht zu viele vordere Plätze erwarten. Unter diesem Gesichtspunkt fiel die Gesamtbilanz recht zufrieden stellend aus. Bei der Bayer. Meisterschaft auf der Straße konnte Hanna Amend den Titel der Bayer. Vizemeisterin erringen. Hier muss man besonders erwähnen, dass sie wegen zu weniger Teilnehmerinnen in ihrer Altersklasse in der nächsthöheren Altersklasse U15 starten und sich nur einer zwei Jahre älteren Teilnehmerin knapp geschlagen geben musste. Die Buben schlugen sich bei der Meisterschaft auch recht gut, wenngleich keine Plätze unter den ersten Zehn heraussprangen.
Bei den Bayerischen Kriteriumsmeisterschaft, die der TSV am 13. Juli zum zweiten Male ausrichten durfte, gab es ähnliche Ergebnisse. Hanna Amend konnte ihre zweite Vizemeisterschaft erringen, Cornelius Rettner kam auf Platz neun und Maximilian Hornung verpasste als elfter knapp die Platzierungen. Leider machte uns der Wettergott beim Rennen einen großen Strich durch die Rechnung. Strömender Regen, der beim Aufbau begann und erst nach Rennende aufhörte, reduzierte verständlicherweise die Zuschauerzahl. Denjenigen jedoch, die zum Rennen kamen wurde von den Sportlern bei schlechtesten Bedingungen hervorragender Sport geboten.
Vom Bezirk Unterfranken Ost des Bayer. Radsportverbandes wurde wieder ein Unterfranken Cup ausgefahren, welcher der Unterfränkischen Meisterschaft entspricht. Zur Wertung zählten die Rennen in Karbach, Schweinfurt und Werneck. Darüber hinaus wurden in Karbach noch zwei Abendrennen, ein Duathlon und in Werneck zum Abschluss ein Einzelzeitfahren durchgeführt.
Bei diesem Wettbewerb waren die TSV’ler ebenfalls sehr erfolgreich:
Klasse U13 Hanna Amend Platz 3 und Cornelius Rettner Platz 4
Klasse U15 Maximilian Hornung Platz 2, Alexander Stumpf Platz 3 und Markus Schömig Platz 6
Klasse U17 Stefan Amend Platz 2, Michael Vollmuth Platz 4 und Rene Schmitt Platz 8
Eine gute Vorstellung zeigten unsere drei U15 Fahrer bei der schweren 5-Etappenfahrt in Albstadt auf der Schwäbischen Alb. Gleich in der ersten Etappe, in der ein steiler, 3,5 km langer Albaufstieg von den Fahrern viermal bewältigt werden musste, legten die Drei den Grundstein für ein gutes Gesamtergebnis. Am Ende lagen Maximilian Hornung auf Platz 4, Markus Schömig auf Platz 7 und Alexander Stumpf wurde Achter.
Zwischen Weihnachten und Neujahr nahmen die Rennfahrer des TSV unter der Obhut von Hubert Vollmuth, Dieter Rettner und Toni Hornung am Wintertrainingslager der Unterfränkischen und Thüringer Radsportjugend in Oberhof und teil. Nachdem der Schnee ausgeblieben war, stand jeweils morgens und nachmittags ein intensives Lauftraining, sowie am Abend Gymnastik in der Halle auf dem Programm. Die intensiven Belastungen stellten hohe Anforderungen an die Kondition der Teilnehmer.
Beim Fest der Generationen im Schlosspark von Werneck fand der von der Radsportabteilung durchgeführte Familientriathlon großen Anklang. 50 Familien versuchten sich in den Disziplinen Radsport, Skilanglauf und beim Geschicklichkeitslauf.
2003
Bei 183 Veranstaltungen gingen die acht Lizenzfahrer des TSV zwischen dem 15. März und dem 03. Oktober an den Start. Dabei konnten sie 40 Siege und 74 Platzierungen (2.-10. Platz) erringen. Vorausgegangen waren natürlich wieder ein umfangreiches Vorbereitungstraining im Winter und unser alljährliches Trainingslager in Italien (siehe Photogalerie).
Die Saison kann man mit den von den Sportlern erzielten herausragenden Ergebnissen - ohne zu Übertreiben - als das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Radsportabteilung bezeichnen.
Bei Bayerischen Meisterschaften wurde der TSV Werneck besonders oft erwähnt. In Altenkunstadt gewann Cornelius Rettner in der Klasse U13 den Bayer. Meistertitel. Hanna Amend konnte bei dieser Meisterschaft ebenfalls den Sieg in der Klasse U15 weiblich erringen. Das Rennen der Schüler U15 beendeten Maximilian Hornung als Bayer. Vizemeister und Markus Schömig auf Platz 5. Die Meisterschaft im Einzelzeitfahren fand in Moosinning statt. Cornelius Rettner wurde auch in dieser Disziplin Meister, Maximilian Hornung wurde wieder Vizemeister. Die dritte Bayer. Meisterschaft wurde in Windsbach im Kriterium ausgetragen. Hanna Amend holte hier ihren zweiten Bayerntitel, Cornelius Rettner kam auf Kopfsteinpflaster bei wolkenbruchartigem Gewitterregen fast zu Sturz, verlor seine Führungsposition und musste sich am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben. Ähnlich erging es den U15-Fahrern, von denen Hornung als Vierter knapp an einer Medaille vorbeifuhr.
Markus Schömig und Maximilian Hornung wurden auf Grund ihrer guten Ergebnisse in den Sichtungsrennen vom Bayer. Radsportverband für die Süddeutsche Meisterschaft in Grimma (Sachsen) nominiert. Ein Massensturz beim Zielsprint eines mehr als 120-köpfigen Feldes vereitelte jedoch einen Platz unter den ersten Dreißig, der zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft notwendig gewesen wäre. Als Zweiter der Bayernrangliste, diesen Platz konnte er bis Saisonende halten, war Maximilian Hornung jedoch einer von drei vom Verband zur Deutschen Meisterschaft nachnominierten Fahrer. Diese Nominierung des Bayerntrainers rechtfertigte er mit einem 10. Platz in einem Feld von 98 Startern. Der Höhepunkt bei der deutschen Meisterschaft in Bexbach im Saarland war allerdings der Sieg von Hanna Amend in der Klasse U15 weiblich, als sie sich nach 40 km gegen 60 Konkurrentinnen in einem packenden Endspurt durchsetzen konnte. Es war das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass eine Sportlerin oder ein Sportler des TSV zu solch hohen Meisterehren kam.
Im Team Mapei Bayern konnte Maximilian Hornung mit drei weiteren Fahrern, darunter dem Deutschen Meister John Degenkolb, mehrere internationale Einsätze erfolgreich bestreiten. Bei der „Kleinen Friedensfahrt“ in Thüringen war Hornung nach vier Etappen auf Platz vier in der Gesamtwertung. Eine 4-Etappenfahrt in Tschechien konnte er als Sechster beenden. Ein besonderes Erlebnis war die Internationale Kids-Tour in Berlin. Hier fuhr das Bayernteam sehr gut zusammen, Hornung war in der Endabrechnung auf Platz 9 von 143 Fahrern, die die Tour beendet haben. Den Gesamtsieg holte sich sein Mannschaftskollege Degenkolb. Nur sechs Sekunden Rückstand nach über 90 km auf das starke Thüringer Team trennte das Bayern-Team vom Mannschaftssieg. Eine Woche später in Genthin bei Brandenburg drehte das Mapei-Team in gleicher Besetzung jedoch den Spieß um und besiegte im Vierermannschaftsfahren über 20 km eben dieses Thüringer Quartett mit 36 Sekunden Vorsprung. Leider wird dieser Wettbewerb erst ab 2004 als Deutsche Meisterschaft ausgetragen.
Mit Hanna Amend und Cornelius Rettner wurden zwei weitere Rennfahrer des TSV Werneck zur Kids-Tour nach Berlin eingeladen. Hanna Amend war am Ende auf Platz 5 und durfte auf allen Etappen das rosa Trikot des besten Mädchens tragen. Cornelius Rettner war am Ende auf Platz 17 in einem Feld von 110 verbliebenen Fahrern.
Beim Unterfrankencup schnitten die Wernecker ebenfalls wieder erfolgreich ab:
Klasse U13 Hanna Amend Platz 1 und Cornelius Rettner Platz 4
Klasse U15 Markus Schömig Platz 1, Maximilian Hornung Platz 3, Alexander Stumpf Platz 4
Klasse U17 Stefan Amend Platz 2, Fabian Holzmeier Platz 3
Am Ende des Sportjahres stand natürlich wieder das Wintertrainingslager in Oberhof auf dem Programm.
Zum Radrennen am 13. Juli 2003 konnte der TSV zahlreiche Radsportler aus ganz Deutschland in Werneck begrüßen, wobei die Wernecker Rennfahrer bei bestem Wetter den zahlreichen Zuschauern gute Leistungen zeigen konnten. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich das Prominentenrennen über zwei Runden, an dem 21 Damen und Herren aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. Selbst die beiden Geistlichen ließen es sich nicht nehmen, die Rennstrecke unter die Pedale zu nehmen. Den Wettbewerb entschied Dir. Kümmerling von der hiesigen Raiffeisenbank für sich.
Wie schon seit Jahren übernahm die Abteilung wieder einen Tag beim Ferienspaß des Marktes Werneck. Alles war wie gewohnt bestens geplant, ca. 40 Kinder hatten sich angemeldet und auch die Begleitung durch genügend erwachsene Mitglieder des TSV war organisiert
2004
Nach der intensiven Vorbereitung im Winter und dem Trainingslager an Ostern in Cesenatico gingen die neun Lizenzfahrer des TSV zwischen März und Oktober insgesamt 236 mal an den Start. Dabei konnten sie 19 Siege und 99 Platzierungen (2.-10. Platz) erringen.
Nachdem alle Fahrer im Jahr 2004 in eine neue Altersklasse aufrückten, konnte man nicht die überragenden Erfolge des Vorjahres erwarten. Unter diesem Gesichtspunkt fiel jedoch die Gesamtbilanz mehr als zufrieden stellend aus. Bei der Bayer. Meisterschaft auf der Straße konnte Hanna Amend den Titel der Bayer. Meisterin erringen, Cornelius Rettner verpasste als Vierter nur knapp das Treppchen. Drei weitere Bayer. Meisterschaften konnte Hanna Amend auf der Bahn erringen. Sein Ausflug ins Gelände lohnte sich auch für Maximilian Hornung. Bei der bereits zur Saison 2005 zählenden Bayer. Crossmeisterschaft in Strullendorf im November wurde er Vizemeister U17.
Bei den Bayerischen Kriteriumsmeisterschaft, die der TSV am 12. Juli zum dritten Male ausrichten durfte, siegte Hanna Amend erneut und holte ihren nächsten Bayerntitel. Bei dem hervorragend besetzten Jugendrennen fuhr Maximilian Hornung sehr aktiv und kam am Ende auf einen guten fünften Platz, Cornelius Rettner wurde Sechster in der Schülerklasse. An dieser Stelle der Dank der Radsportabteilung an Alle, die durch Ihre Mithilfe an welcher Stelle auch immer zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein Dankeschön aber auch an die zahlreichen Sponsoren, durch deren finanzielles Engagement die Durchführung einer solchen Veranstaltung überhaupt erst möglich wurde.
Besonders stark waren die Wernecker Rennfahrer bei der Unterfränkischen Straßenmeisterschaft, die zusammen mit dem Bezirk Oberfranken in Buttenheim durchgeführt wurde. Rebecca Amend siegte bei den Schülern U11, Cornelius Rettner kam hinter den Karbachern Daniel Schneider und Bastian Bürgel auf den dritten Platz. Eine klare Sache war das Rennen für unsere U17-Fahrer Maximilian Hornung, Alexander Stumpf und Markus Schömig, die in dieser Reihenfolge das Siegerpodest besteigen durften. In der Juniorenklasse wurde Stefan Amend Zweiter und Fabian Holzmeier belegte den vierten Platz.
Bei der Deutschen Meisterschaft in Queidersbach in der Pfalz musste sich Hanna Amend nach ihrem Sieg im Vorjahr dieses Mal mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Cornelius Rettner, der sich bei der Süddeutschen Meisterschaft für die Teilnahme an der Deutschen qualifiziert hat, freute sich in dem 120 köpfigen Fahrerfeld über einen guten 34. Platz.
Einen weiteren Deutschen Vizemeistertitel konnte Maximilian Hornung zusammen mit John Degenkolb, David Hesselbarth und Martin Hinterleitner im Team Mapei Bayern bei der Deutschen Meisterschaft im Vierermannschaftsfahren in Genthin in Sachsen-Anhalt erringen.
In der Mannschaft des Bayer. Radsportverbandes nahm Hornung an drei internationalen Etappenfahrten teil, wo er jedoch in erster Linie Mannschaftsarbeit zu verrichten hatte. Jeweils Platz 17 bei der TMP-Tour in Waltershausen/Thüringen und in Wippra/Sachsen-Anhalt waren dennoch gute Ergebnisse. Ein besonderer Höhepunkt war die Nominierung zur ASVÖ Radjugendtour in Österreich, an der 20 Mannschaften, darunter 14 Nationalmannschaften teilnahmen. Für seine guten Helferdienste wurde er im September mit der Teilnahme im Bayernteam an einem internationalen Radrennen in Trient in Italien belohnt, wo er in einer dreiköpfigen Spitzengruppe mehrer Sprintwertungen gewinnen konnte, jedoch kurz vor dem Ziel noch eingeholt wurde. Cornelius Rettner schnupperte nach der Kids Tour im Vorjahr ein weiteres mal „Rundfahrtduft“ in der Bayernmannschaft U15bei der „Kleinen Friedensfahrt“ in Thüringen.
Mit Florian Stühler hat der TSV seit vielen Jahren wieder einen Amateurfahrer. Stühler, der erst im Jahr 2003 mit dem Rennsport begann, hat es durch großen Trainingsfleiß geschafft, nach drei Platzierungen und einem Sieg von der C-Klasse in die B-Klasse, der zweithöchsten Amateurklasse aufzusteigen.
Zwischen Weihnachten und Neujahr stand wiederum das Wintertrainingslager in Oberhof auf dem Programm. Bei viel Schnee stand jeweils morgens und nachmittags ein intensives Skilanglauftraining, sowie am Abend Gymnastik in der Halle auf dem Programm.
In den Sommerferien übernahm die Abteilung wieder einen Tag beim Ferienspaß des Marktes Werneck. Mit etwa 40 Kindern und genügend erwachsenen Mitglieder des TSV für die Betreuung ging es wieder einmal auf dem Werntalradweg nach Arnstein. Ein kleiner Wettbewerb auf der Laufbahn des Sportplatzes machte den Kindern sichtlich Spaß.
2005
Ein erster Höhepunkt der Saison war vor riesiger Kulisse der Sieg von Maximilian Hornung am Henninger Turm in Frankfurt. Eine Woche später standen mit Hornung und Maximilian Rettner zwei Wernecker Fahrer bei der Bayerischen Straßenmeisterschaft in Ebersberg jeweils als Dritte auf dem Siegertreppchen. Nach einem 11. Platz im Einzelzeitfahren bei der BDR-Sichtung in Sömmerda in Thüringen konnte Hornung tags darauf beim schweren Straßenrennen über 80 km, zu dem die besten deutschen U 17 Fahrer von ihren Landesverbänden gemeldet wurden, den hervorragenden zweiten Platz belegen.
Die "Kleine Friedensfahrt" in Waltershausen, ebenfalls in Thüringen sollte eines der Saisonhöhepunkte für Cornelius Rettner werden. Beim Prolog am ersten Tag durfte er sich als Sieger das grüne Trikot des besten Sprinters überziehen. Dieses Trikot konnte er auf den drei schweren Etappen mit den besten deutschen U15-Fahrern und in der Gesamtwertung verteidigen.
Zu einer klaren Angelegenheit für den TSV wurde die Unterfränkische Straßenmeisterschaft, die wieder zusammen mit dem Radsportbezirk Oberfranken bei getrennter Wertung in Buttenheim ausgetragen wurde. In allen Klassen mit Wernecker Beteiligung wurden auch die Siegermedaillen nach Werneck vergeben. Cornelius Rettner in der Klasse U15, Maximilian Hornung in der Klasse U17 und Fabian Holzmeier bei den Junioren hießen die Sieger. Alexander Stumpf als Dritter bei den U17 komplettierte das Superergebnis für den TSV.
Maximilian Hornung wurde vom Bayerntrainer für die 1. Lausitzer Jugendtour in Luckau nominiert, eine internationale Rundfahrt, zu der nur National- und Landesverbandsmeisterschaften zugelassen waren. Die Nominierung rechtfertigte er mit Platz drei auf der ersten Etappe. Ein Defekt auf der zweiten Etappe warf ihn in der Gesamtwertung allerdings zurück, so dass er in der Schlussetappe Helferdienste zu erledigen hatte.
Beim 7. Wernecker Radkriterium konnten die Rennfahrer des TSV dem heimischen Publikum ihre Klasse zeigen. Cornelius Rettner ließ nichts unversucht, musste aber dem an diesem Tag stärkeren Andre Allmendinger den Vortritt lassen. Im Rennen der Jugend U17 ließ Maximilian Hornung keinen Zweifel aufkommen und stand schon vor der doppelt zählenden Schlusswertung als Sieger fest. Erwähnenswert war bei diesem Rennen die Unterstützung, die er vor allem von seinem Vereinskameraden Markus Schömig erhielt. An dieser Stelle ein besonderer Dank der Radsportabteilung an Alle, die durch Ihre Mithilfe an welcher Stelle auch immer zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein Dankeschön aber auch an die zahlreichen Sponsoren, durch deren finanzielles Engagement die Durchführung einer solchen Veranstaltung überhaupt erst möglich wurde.
Als Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft im Vierermannschaftsfahren in Genthin in Sachsen-Anhalt wurden die beiden Bayer. Auswahlfahrer Rettner und Hornung vom Bayerntrainer nochmals zu Rundfahrten geschickt. Rettner nahm an der Internationalen Kids-Tour in Berlin teil, die er auf dem 20. Platz in der Gesamtwertung beendete. Vierzehn Nationalmannschaften und sechs Regionalteams, darunter das Bayernteam mit Maximilian Hornung bestritten die ASVÖ Radjugendtour in Österreich. Die sechsköpfige Mannschaft mit dem Wernecker hatte viel Arbeit zu verrichten, um den zweiten Platz ihres Mannschaftskameraden Hartmann aus Ansbach bis zum Ende zu verteidigen.
Diese harte Vorbereitung in den Rundfahrten sollte sich auszahlen. In Genthin konnte Hornung zusammen mit drei weiteren Fahrern den Deutschen Vizemeistertitel erringen. Nach 40 Kilometern mussten sie sich nur der Württemberger Mannschaft um 19 Sekunden geschlagen geben. Eine Deklassierung der anderen Landesverbände durch Württemberg und Bayern stand im "Radsport". Noch überlegener als die U17 traten die bayerischen U15-Fahrer auf. Dabei hatte Cornelius Rettner laut Bayerntrainer Peter Ganzenberg einen wesentlichen Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Zum Ende der Saison schaffte es Maximilian Hornung nach Sömmerda ein zweites Mal, sich bei einem BDR-Sichtungsrennen zu platzieren. In Hildesheim überquerte er als Neunter die Ziellinie nach 14 schweren Runden. Das Rennen mit den besten U17-Fahrern aus Deutschland wurde auch in diesem Jahr wieder zu einem Ausscheidungsfahren, umso erfreulicher das Ergebnis für den Wernecker. Aber am Ende trotzdem enttäuscht, denn nur drei Punkte mehr aus den Sichtungsrennen hätten zum Sprung in die Juniorennationalmannschaft gereicht.
Dass er ein guter Sprinter ist, hat Alexander Stumpf schon des Öfteren bewiesen. Nachdem ihm auch die Berge nicht besonders liegen, versuchte er sich auf der Bahn. Nach einigen wenigen Trainingsfahrten im Vorfeld der Bayerischen Meisterschaft in Nürnberg konnte er ganz überraschend den Titel des Bayerischen Meisters im Bahnsprint erringen und hat sich so für den Landesverbandskader empfohlen.
Wann gab es das schon einmal, dass Wernecker Sportler im Trikot des TSV an Wettkämpfen in USA teilnahmen und das auch noch erfolgreich. Fabian Holzmeier und Maximilian Hornung gehörten zu gerade mal zehn Radsportlern aus ganz Deutschland die vom BDR zu einem Deutsch-Amerikanischen Jugendaustausch nach Milwaukee ausgewählt wurden. Einmal Platz drei und ein Sieg von Maxi Hornung waren neben den zahlreichen Unternehmungen Höhepunkte der Reise. Aber auch das Kennen lernen von Land und Leuten war ein wichtiger Gesichtspunkt.
2006
Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2005 sollte 2006 ein mageres Jahr für die Wernecker Radsportler werden. Die beiden Kaderfahrer Cornelius Rettner (U17) und Maximilian Hornung (U19) hatten zunächst wie viele andere auch mit den höheren Anforderungen der nächsten Altersklasse zu kämpfen. Hinzu kamen erhebliche gesundheitliche Probleme bei den Beiden, sowie bei unseren Elitefahrern Fabian Holzmeier und Florian Stühler. Holzmeier hatte die ganze Saison über Kniebeschwerden und Florian Stühler, der nach dem Abitur erst später im Jahr beginnen konnte, musste seine Saison nach vier Aufstiegsplatzierungen für die B-Klasse wegen eines Leistenbruchs vorzeitig beenden.
Gleich bei seinem ersten Bundesligaeinsatz Berlin Bad Freienwalde Berlin kam Hornung nur wenige Kilometer vor dem Ziel zu Sturz und kugelte sich zum wiederholten Male die linke Schulter aus. Leistungsmäßig war er im Soll, wie Bayerntrainer Peter Ganzenberg bestätigte, doch die Verletzung führte zu einem größeren Trainingsrückstand. Bei der Bayerischen Meisterschaft in Wieseth im Mai konnten Hornung und Rettner ebenfalls nicht überzeugen, ein Lichtblick aus Wernecker Sicht war hier Gabriel Ossyra, der in seinem ersten Rennen überhaupt trotz erheblicher taktischer Fehler Platz 5 erreichen konnte. Nach der Bayerischen Meisterschaft wurde Hornung für die Weltcuprundfahrt Cours de la Paix in Terezin (Tschechien) nominiert, wo er seine ansteigende Form mit Platz 19 im Einzelzeitfahren bewies. Ansonsten hatte er auf den einzelnen Etappen seine Aufgaben im Sinne der Mannschaft zu erfüllen. Die Rundfahrt war auch als Vorbereitung für das zweite Bundesligarennen, die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Lübben gedacht. Platz 22 war kein schlechtes Ergebnis für den Wernecker. Für die "Kleine Friedensfahrt " für Schüler in Waltershausen (Thüringen) wurde Gabriel Ossyra auf Grund seiner guten Bayer. Meisterschaft nominiert, etwas zu früh vielleicht für den noch unerfahrenen Nachwuchsfahrer, der hier keine Platzierung einfahren konnte, jedoch die schwere Rundfahrt bis zum Schluss durchhielt. Gute Erfolge erzielten die Wernecker bei der Unterfränkischen Meisterschaft in Buttenheim. Platz 1 für Maximilian Hornung bei den Junioren, jeweils der 2. Platz für Cornelius Rettner (U17) und Fabian Holzmeier bei den Elitefahrern. Platz 5 konnte Gabriel Ossyra erreichen. Jedoch war der Preis für das gute Ergebnis recht hoch, kaltes, regnerisches Wetter führte zu schweren Erkältungen bei den Fahrern, so dass wichtige Rennen in der Zeit danach nicht bestritten werden konnten.
Auch beim "Wernecker Straßenpreis" der dieses Jahr erstmals mit Start und Ziel im Wernecker Ortsteil Vasbühl veranstaltet wurde, konnten sich die Wernecker Rennfahrer dem heimischen Publikum nicht besonders gut präsentieren. Dennoch war die Veranstaltung ein großer Erfolg für die Radsportabteilung, die sich schon längere Zeit überlegte, wie man einmal ein Straßenrennen durchführen könnte. Man kam zu dem Schluss, dass dies wegen der schwierigen Verkehrsverhältnisse in Werneck nur außerhalb zu organisieren sei. Durch Hubert Vollmuth kam der Kontakt zum Sportverein und der Feuerwehr des Wernecker Ortsteiles Vasbühl zustande. Die Verantwortlichen der beiden Vereine standen der Durchführung einer solchen Veranstaltung positiv gegenüber. Nach wenigen Sitzungen waren die Zuständigkeiten abgesprochen, eine anspruchsvolle Strecke auf verkehrsarmen Straßen war ebenfalls vorhanden. Der Dank der Radsportabteilung gilt allen, die durch Mithilfe oder finanzielle Unterstützung die Durchführung der Rennveranstaltung ermöglichten. Ein Dank auch an den Markt Werneck und die Genehmigungsbehörden wie Landratsamt Schweinfurt und die Polizei. Die offensichtlich gute Organisation bewog den Bund Deutscher Radfahrer (BDR), für 2007 die Süddeutsche Meisterschaft nach Werneck zu vergeben.
Im Juni wurde Maximilian Hornung bei ansteigender Form für die schwere Juniorenrundfahrt "Trofeo Karlsberg" im Saarland nominiert. wo er seine ihm gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit des Bayerntrainers erledigte. Cornelius Rettner, der seine Allergieprobleme zusehends in den Griff bekam, wurde vom Bayer. Radsportverband bei einer Jugendrundfahrt in Tschechien eingesetzt. Als bester Fahrer der Bayernauswahl belegte er Platz 15 bei der internationalen Rundfahrt mit Teilnehmern aus Dänemark, Holland, Polen, Slowenien, der Slowakei und dem gastgebenden Tschechien.
Der einzige Lichtblick in diesem Jahr war die Bayerische Bahnmeisterschaft in Augsburg. Hier wurde der TSV durch Alexander Stumpf, Maximilian Hornung und Cornelius Rettner vertreten. In der Klasse U17 fuhr Rettner in der Einerverfolgung auf Platz drei. Zusammen mit Toni Herlt (Rottaler SV), Patrick Jordan (Union Nürnberg) und dem Ingolstädter Alexander Grad wurde er Bayer. Meister in der Viererverfolgung. In der gleichen Disziplin errang Maximilian Hornung die Bronzemedaille. Alexander Stumpf gewann alle Vorläufe im Sprint, musste sich jedoch im Endlauf aus der ungünstigeren vorderen Position heraus dem Landshuter Maximilian Neumayer knapp geschlagen geben und wurde Bayer. Vizemeister. Erstmals traten die drei Wernecker zusammen im Teamsprint an. Das Wernecker Trio, das diese Disziplin vorher nicht trainiert hatte, musste gleich als erstes auf die Bahn. Die von ihnen vorgelegte Zeit von 42,66 sec. wurde erst im letzten Lauf von dem eingespielten Team der E-Racers Augsburg um gerade mal 0,17 Sekunden unterboten, was für die Wernecker die Silbermedaille bedeutete. Cornelius Rettner und Alexander Stumpf wurden anschließend für die Deutsche Bahnmeisterschaft in Cottbus nominiert, jedoch konnten sich die bayerischen Vertreter in keinem Wettbewerb gegen die starken Fahrer aus den Bahnsporthochburgen durchsetzen. Am gleichen Termin startete Maximilian Hornung in einer gemischten Mannschaft des LV Bayern und Rennteam Allgäu bei der "Internationalen Münsterlandrundfahrt für Junioren". Ein wiederum ohne äußeren Einfluss ausgekugeltes Schultergelenk bedeutet das Aus bei der Rundfahrt und das vorzeitige Saisonende für Hornung.
Mit Oliver Vonhausen, der dieses Jahr erstmals eine Rennlizenz beantragte, wurde der TSV auch im Mountain Bike Bereich aktiv. In Nesselwang konnte er bei der Bayer. Meisterschaft im Up Hill die Silbermedaille gewinnen, weitere gute Platzierungen in erstklassig besetzten Rennen kamen hinzu.
Das Fazit für 2006: keine gute Saison, aber dennoch gute Platzierungen in einzelnen Wettbewerben mit Titeln, über die auch manch größerer Verein ganz stolz wäre.
2007
Das vergangene Jahr sollte nach dem etwas mageren 2006 wieder zu einem sehr erfolgreichen Jahr für die Wernecker Radsportler werden. Gabriel Ossyra (U 15), Cornelius Rettner (U17) und Maximilian Hornung (U19) trugen als Kaderfahrer des Bayer. Radsportverbandes wesentlich zu den Erfolgen bei. Aber auch die beiden Elitefahrer Fabian Holzmeier und Florian Stühler erzielten ebenso gute Ergebnisse wie die beiden Seniorenfahrer Frank Roßmann und Günter Bauer. Erfolgreich verlief auch die Saison für Sabina Ossyra, unsere U13 Fahrerin in ihrer ersten Saison. Den Sektor Mountain Bike vertrat Oliver Vonhausen hervorragend. Insgesamt bestritten die Rennfahrer 198 Rennen, die sie 11-mal als Sieger und 76-mal als Platzierte (2 10) beendeten.
Besonders erwähnenswert ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft von Cornelius Rettner im Vierermannschaftsfahren der Klasse U17 im Team des Bayer. Radsportverbandes. Bei der gleichen Veranstaltung in Genthin erreichte Maxi Hornung in der Bundesligamannschaft Quest-Ralph-Denk den 3. Platz. Von jeder Mannschaft auf dem Treppchen wurde ein Fahrer zur Antidopingkontrolle ausgelost. Beide Male traf es die beiden Wernecker, die allerdings ruhigen Gewissens zur Kontrolle gingen und auch negativ getestet wurden.
Im thüringischen Sömmerda sorgte bei der BDR-Sichtung mit den besten deutschen Jugendfahrern Cornelius Rettner mit einem Rückstand von nur 2 Sekunden auf den Augsburger Andreas Klopf für einen Bayer. Doppelsieg.
Sehr gut schnitten die Wernecker auf Bayer. Ebene ab. Bei der Bayer. Bahnmeisterschaft in Niederpöring konnten sich die drei Kaderfahrer 7 Medaillen erkämpfen, wobei die Bayer Meisterschaft von Maxi Hornung im Punktefahren der Klasse U19 sicher der Höhepunkt war. Hinzu kamen noch zweimal Bronze in der Einer- und Viererverfolgung. Einmal Silber und zweimal Bronze waren die Ausbeute von Cornelius Rettner in der Einerverfolgung, sowie im Sprint und in der Viererverfolgung. Silber bekam Gabriel Ossyra im Omnium der Schüler punktgleich mit dem Bayer. Meister. Bei der Bayer. Meisterschaft im Zeitfahren in Holzkirchen gab es ebenfalls drei Medaillen für Werneck, Gabriel Ossyra im Schülervierer bekam Silber, Cornelius Rettner im Einzelzeitfahren U 17 Bronze ebenso wie Maxi Hornung in der Klasse U19. Bei der Kriteriumsmeisterschaft in Puchheim gab es nochmals eine Silbermedaille für Gabriel Ossyra, seine Schwester Sabina konnte in der Klasse U13 weiblich in Buttenheim ebenfalls die Silbermedaille erringen. Immerhin noch Platz 5 für Maxi Hornung auf der Straße rundete das gute Gesamtergebnis ab. Im Medaillenspiegel über die gesamten Bayer Meisterschaften kam der TSV Werneck auf Platz 10 von 78 Vereinen, bei der Bayer. Meisterschaft auf der Bahn sogar auf Platz 6.
Außer in Genthin und bei der Rundfahrt "Napoleon-Cup" in Jena hatte Maximilian Hornung viel Pech bei seinen Bundesligaeinsätzen. Stürze, Defekte und zu allem Überfluss noch eine schwere Erkältung bei der Doppelveranstaltung in Nordrhein-Westfalen verhinderten eine bessere Platzierung. Auf Platz 90 landete er im Mittelfeld. Seine mannschaftsdienliche Fahrweise war sehr wertvoll für das Team, so wurde er bei zahlreichen internationalen Rundfahrten eingesetzt, so in Cottbus, bei der Frankfurter Etappenfahrt, der Niedersachsenrundfahrt, der Oberösterreichrundfahrt, der Münsterlandtour und zum Saisonende bei der Istrienrundfahrt. Ebenfalls internationale Luft durfte Cornelius Rettner schnuppern. In der Mannschaft des Bayer. Radsportverbandes bestritt er die TMP-Tour in Thüringen und die Internationale Lausitzer Jugendtour. Bei der ASVÖ Jugendtour in Österreich mit 14 Nationalmannschaften und 6 Regionalmannschaften zu je sechs Fahrern belegte er in der Gesamtwertung den hervorragenden 12. Platz und war damit Bester seiner Mannschaft. Bei der internationalen Kids-Tour in Berlin kamen Gabriel Ossyra in der Klasse U15 und Sabina Ossyra in der Klasse U13 zum Einsatz. Mit Platz acht auf der Schlussetappe auf dem Kurfürstendamm errichte Gabriel Ossyra die beste Platzierung der Bayer. Fahrer, für seine Schwester endete das Highlight der Etappe leider mit einem Sturz.
Bei kaltem Regenwetter erzielten die Wernecker gute Ergebnisse bei der Unterfränkischen Meisterschaft in Buttenheim. Jeweils Platz 1 für Fabian Holzmeier in der Eliteklasse und Cornelius Rettner in der Klasse U17, Platz 2 für Maximilian Hornung bei den Junioren und Gabriel Ossyra in der Schülerklasse U15.
Bereits im Mai konnte Florian Stühler mit einem Sieg auf dem bergigen Straßenkurs von Gomaringen in die B-Klasse aufsteigen. Diesen Aufstieg in die A-Klasse schaffte dagegen Oliver Vonhausen durch gute Platzierungen in den Mountain-Bike Bundesligarennen in Münsingen, Heubach und Salzdetfurth.
Im Trikot des TSV nahm Seniorenfahrer Günter Bauer an der Deutschen Meisterschaft der Bäcker- und Konditoren in Greiz teil und belegte einen hervorragenden 8. Platz. Bei der Weltmeisterschaft seiner Zunft im italienischen Borso del Grappa in Angriff erreichte er sogar den 7. Platz. Die 59 Starter der Senioren B (51-60 Jahre) mussten bei hochsommerlichem Wetter (37° im Schatten) eine 9-kmRunde mit 110 Höhemetern siebenmal bewältigen.
Ein Riesenerfolg für den TSV war wieder der "Wernecker Straßenpreis" wie schon 2006 mit Start und Ziel im Wernecker Ortsteil Vasbühl. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat den TSV mit der Durchführung der Süddeutschen Meisterschaft beauftragt. Die Vorbereitung zusammen mit dem Sportverein und der freiwilligen Feuerwehr Vasbühl gestaltete sich wie schon im Vorjahr als unkompliziert, 3 Sitzungen und die Veranstaltung stand. Bei Dauerregen starteten mehr als 400 Rennfahrer in den Altersklassen U15, U17 und U19 um sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. Vom TSV waren Gabriel Ossyra und Cornelius Rettner am Start, konnten jedoch vor heimischem Publikum nicht auf vordere Plätze fahren. Der Dank der Radsportabteilung gilt allen, die durch Mithilfe oder finanzielle Unterstützung die Durchführung der Rennveranstaltung ermöglichten. Ein Dank auch an den Markt Werneck und die Genehmigungsbehörden wie Landratsamt Schweinfurt und die Polizei.
Seit Herbst ist Cornelius Rettner wie schon im Vorjahr Maximilian Hornung Lizenz Mitglied im Rosenheimer "Quest-Ralph-Denk Bavarian U19-Cycling-Team" und wird hier in Rundfahrten und in der U19-Bundesliga eingesetzt. Maximilian Hornung, der ab 2008 der Elite angehört, wird zusammen mit Fabian Holzmeier im niederbayerischen Bundesligateam Mangertseder-Bachmeier die U23-Bundesliga bestreiten.
2008
Das vergangene Jahr war für die Rennfahrer des TSV wieder sehr erfolgreich. Sabina Ossyra (U15), Gabriel Ossyra (U 17) und Cornelius Rettner (U17) trugen als Kaderfahrer des Bayer. Radsportverbandes wesentlich zu den Erfolgen bei. Aber auch die Elitefahrer Fabian Holzmeier, Maximilian Hornung und Florian Stühler erzielten ebenso gute Ergebnisse wie die Seniorenfahrer Frank Roßmann, Ernst Stühler und Günter Bauer. Der Bereich Mountain Bike wurde von Oliver und Alfred Vonhausen hervorragend vertreten. Insgesamt bestritten die Rennfahrer 194 Rennen, die sie 7-mal als Sieger und 74-mal als Platzierte (2 10) beendeten.
Gleich zwei Bayer. Meisterschaften konnten von Wernecker Rennfahrern errungen werden, besonders erwähnenswert der Sieg von Cornelius Rettner in der Klasse U19 bei der Bayer. Straßenmeisterschaft auf dem schweren Straßenkurs in der Nähe von Rosenheim. Mit Platz 5 von Gabriel Ossyra in der Klasse U17 und Platz 6 seiner Schwester Sabina in der Klasse U15 weibl. war der TSV bei der gleichen Veranstaltung sehr erfolgreich. Zusammen mit seinem Teamkollegen Jan Herrmann aus seinem Bundesligateam Mangertseder-Bachmeier sorgte Maximilian Hornung für einen weiteren Bayer. Meistertitel in der Zweiermannschaft auf der Bahn. Bei der Bayer. Bahnmeisterschaft konnte Maxi Hornung noch eine Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung gewinnen, ebenso wie Cornelius Rettner, der Bronze in der Mannschaftsverfolgung und im Sprint in der Klasse U19 gewann.
Bereits in seinem ersten U19-Jahr erzielte Cornelius Rettner im "Quest-Ralph-Denk Bavarian U19-Cycling-Team" hervorragende Ergebnisse in der Juniorenbundesliga. Platz 2 im Vierermannschaftsfahren über 50km in Genthin und Platz 17 in Ilsfeld-Auenstein sind dabei besonders zu erwähnen. In der Zeit von 4:28,36 in der 4000m-Mannschaftsverfolgung fehlte dem Bayernvierer mit Rettner nur 0,6 Sekunden zum Gewinn der Bronzemedaille bei der Deutschen Bahnmeisterschaft in Büttgen. Bei der Niedersachsenrundfahrt, sowie bei Rundfahrten in Belgien und in der Schweiz kam der Wernecker Juniorenfahrer zu internationalen Einsätzen, wobei ihm auf der 3. Etappe in Belgien als Etappendritter der Sprung aufs Treppchen gelang.
Dass in der Eliteklasse die Trauben ein ganzes Stück höher hängen, musste Maximilian Hornung in der letzten Saison erfahren. Ebenso wie Fabian Holzmeier war für die beiden Wernecker im Team Mangertseder-Bachmeier in der U23-Bundesliga wenig zu holen, lediglich beim Abschlussrennen auf der Bahn in Büttgen konnte Hornung ein paar Punkte erreichen. Ein Start bei der Internationalen Mainfrankentour für U23-Fahrer war für die beiden ein besonderer Höhepunkt, allerdings konnte man bei dem mit zahlreichen Profis besetzten Rennen wie auch in der Bundesliga keine vorderen Plätze erwarten - hier gilt nur der olympische Gedanke, dabei sein ist alles. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hatten die Beiden jedoch zahlreiche Erfolge zu verbuchen. Mit fünf Platzierungen unter den ersten Zehn schaffte Holzmeier den lang ersehnten Aufstieg in die B-Klasse ebenso wie Hornung, der seinen Aufstieg durch einen Sieg in einem schweren Straßenrennen in Schweinlang im Allgäu schaffte. Mit ebenfalls 5 Platzierungen konnte unser Elitefahrer Florian Stühler in die A-Klasse und damit in die höchste Amateurklasse aufsteigen, ein Ziel, dass sich seine jüngeren Vereinkameraden für dieses Jahr gesteckt haben.
In seinem ersten U17-Jahr konnte Gabriel Ossyra durch gute Leistungen u.a. bei den BDR-Sichtungsrennen seinen Platz im BRV-Kader festigen, obwohl er in der vergangenen Saison keinen Sieg landen konnte. Der Saisonhöhepunkt für seine Schwester war wieder die Internationalen Kids-Tour in Berlin, die sie auf einem für ein Mädchen guten 57. Platz beendete.
Auf eine besonders erfolgreiche Saison kann Oliver Vonhausen zurückblicken, der im Speed-Max Team für etliche Erfolge für den TSV sorgte. Mit Platz drei bei der Bayer. Meisterschaft der Eliteklasse im Cross Country musste er nur den beiden Nationalfahrern Bauer und Knott den Vortritt lassen. Die Deutschen Meisterschaft in St. Märgen beendete er auf einem hervorragenden 11. Platz. Bei 16 Starts wurde er zweimal Sieger und kam 9-mal aufs Treppchen. Sein Vater Alfred Vonhausen, der im vergangenen Jahr erstmals eine Rennlizenz löste, wurde bei der Bayer. Meisterschaft im Uphill in der Seniorenklasse Dritter und sorgte so für eine weitere Medaille für den TSV.
Nach den beiden erfolgreich durchgeführten Rennen in den Vorjahren vergab der BDR das Auftaktrennen zur Juniorenbundesliga nach Werneck. Für den "Wernecker Straßenpreis" erntete der TSV wieder viel Lob von den Verantwortlichen des BDR, aber auch von den Fahrern und Betreuern. Dieses Lob gilt vor allem den Sportverein und der freiwilligen Feuerwehr Vasbühl, mit denen die Vorbereitung wie schon in den Vorjahren problemlos verlief. Mehr als 400 Rennfahrer gingen in den einzelnen Rennen auf die 13 km lange Runde, die im letzten Jahr erstmals ausschließlich innerhalb des Gebietes der Marktgemeinde Werneck verlief. Der Dank der Radsportabteilung gilt allen, die durch Mithilfe oder finanzielle Unterstützung die Durchführung der Rennveranstaltung ermöglichten. Ein Dank auch an den Markt Werneck und die Genehmigungsbehörden wie Landratsamt Schweinfurt und die Polizei. Nicht unerwähnt darf auch die Mithilfe des Bayer. Roten Kreuzes und der Feuerwehren der einzelnen Ortsteile bleiben, die für die Sicherheit der Rennfahrer sorgten. Hier möchte ich auch die Wernecker Feuerwehr erwähnen, die in Stettbach die Streckensicherung übernahm. Trotz es großen Erfolges werden wir in diesem Jahr kein Rennen durchführen, um die zahlreich benötigten Helfer nicht überzustrapazieren, für 2010 ist jedoch wieder an eine Veranstaltung gedacht. Damit die Wernecker Bevölkerung nicht ganz auf Radsport verzichten muss, wird heuer die zweite Etappe der Internationalen Mainfrankentour in Werneck gestartet, mit dabei Maxi Hornung und Fabian Holzmeier im Mangertseder-Bachmeier Team.
Sehr gut bei den Kindern kam wieder der von der Radsportabteilung gestaltete Tag beim Ferienspaß der Marktgemeinde an. Die Abnahme des Deutschen Radsportabzeichens wurde angeboten und sorgte für sehr viel Zuspruch. 36 Kindern konnte die Urkunde, der Pin und ein T-Shirt für die erfolgreiche Teilnahme von Bürgermeisterin Baumgartl überreicht werden. Erfreulicherweise trug der Bayer. Radsportverband die Unkosten. Im Jahresbericht des Vizepräsidenten Breitensport wurde der TSV mit den 36 Urkunden als drittbester Verein besonders erwähnt. Nachdem im "Radsport", der offiziellen Zeitung des BDR schon im Sommer stand, dass Werneck auch im nächsten Jahr die Abnahme des Radsportabzeichens anbietet, werden wir das wohl auch heuer wieder anbieten müssen.
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