Korbball: Frauen werden Landesliga-Meister!

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Erst am letzten Spieltag der Frauen Korbball-Landesliga Nord sollte die Entscheidung über die Meisterschaft fallen. Nachdem anfänglich noch drei Mannschaften im Rennen um die Meisterschaft waren, ging es zum Ende hin reichlich schnell.

Nach einem 8:3-Sieg nach 0:2 Rückstand gegen die Bundesliga-Reserve aus Ettleben, war der Frauen-Mannschaft des TSV Werneck zunächst die sichere Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

Als im zweiten Spiel des Tages die Heimmannschaft der SG Sennfeld gegen den TSV Bergrheinfeld II nicht über ein 6:6 hinauskam, wurden aus drei Mannschaften im Meisterschaftsrennen nur noch zwei. Genauso verrückt erschien für viele die dritte Begegnung des Tages. Der über die längste Zeit der Saison ärgste Verfolgung unserer Frauen, der TV Haßfurt, schwächelte wie schon in der Vorwoche und verlor am Ende mit 5:8 gegen die Mannschaft der DJK Schweinfurt.

Mit diesem Sieg war klar, die Frauen des TSV Werneck sind sicher Meister der Landesliga Nord. Für viele der jungen Spielerinnen, deren Durchschnittsalter, durch den an diesem Tag zusätzlich stattfindenden 18. Geburtstag unserer Korbhüterin Finja Helmreich, geradeso die 20iger Marke geknackt hat, kam dieser Erfolg in der ersten richtigen Frauensaison.

Nachdem eigentlich jeder schon mit der Entscheidung im letzten Spiel der Saison gerechnet hatte, war der ungefährdete 6:4-Sieg gegen die Mannschaft des TV Haßfurt schon fast nebensächlich.

Mit am Ende 39 Punkten und 115:77 Körben aus den 16 Saisonbegegnungen, konnte man sich acht Punkte Vorsprung auf eine starke Sennfelder Mannschaft herausarbeiten, die es am Ende, trotz sechs abgezogenen Punkten für einen fehlenden Schiedsrichter, auf den zweiten Platz schaffte.
Zusätzlich stellt der TSV Werneck in Vanessa Reinhart mit 64 Körben, die treffsicherste Spielerin der Liga.

Über die Meisterschaft freuen sich:
h.v.l.: Trainerin Susanne Helmreich, Finja Helmreich, Vanessa Reinhart, Sophie Hart, Trainer Michael Reinhart. v.v.l.: Jacqueline Wardanjan, Emma Heuer, Luisa Pfister, Johanna Riegler, Trainer Philipp Röder. Es fehlt: Kristina Prümer